vom 21. Februar 2018

Startschuss für Entwicklung besserer regionaler Absatzstrukturen in der Ernährungswirtschaft

Der Beirat für Strategiefonds-Projekt „Stärkung regionaler Absatzstrukturen der Ernährungswirtschaft M-V“ nimmt Arbeit auf. Die Stärkung regionaler Absatzstrukturen der Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns“ hat sich in den vergangenen Tagen konstituiert. Im Beirat vertreten sind Prof. Dr. Michael Harth (Hochschule Neubrandenburg), Klaus Uwe Scheifler (IHK Schwerin), Dr. Kathrin Naumann (GGAB Groß Grenz GmbH), Elisabeth Aßmann (SPD-Landtagsfraktion, Vorsitzende des Beirats) und Dr. Till Backhaus (Minister für Landwirtschaft und Umwelt). Im Rahmen der Projektlaufzeit (2018-2022) werden UnternehmerInnen mit Kleinstbetrieben und Vereine bzw. Verbände gezielt gefördert, die z. B. durch Produkte mit großem Entwicklungspotential im Absatz, innovative Vertriebsstrukturen oder Produkten mit hohem Anteil in M-V erzeugter Rohstoffe überzeugen. Die Projektförderung wird im Rahmen verschiedener, themenbezogener Wettbewerbe erfolgen. Die Auswahl der förderfähigen Projekte, Unternehmen und Institutionen wird der Beirat nach Sichtung der jeweiligen Wettbewerbsunterlagen übernehmen. Ziel des Strategiefonds-Projekts ist es regionale Absatzstrukturen für kleine und Kleinstbetriebe der Ernährungswirtschaft zu stärken und weiter zu entwickeln, bestehende regionale Vertriebsstrukturen zu vernetzen und neue Absatzwege aufzutun.

Zusätzliche Details zur Projektstelle:
Der Beirat wird die inhaltliche Ausrichtung des Projekts steuern und die Arbeit der Projektstelle, die nach der Sommerpause besetzt wird und beim Agrarmarketingverein angesiedelt sein wird) flankieren. Zu den Aufgaben der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters wird gehören:

• Förderung von Produktvermarktung insbesondere von kleinen und kleinsten Unternehmen/Initiativen aus M-V Zusammenfassung/Weiterentwicklung von Vermarktungsnetzwerken + Einbindung bestehender Vermarktungskanäle (z.B. Edeka, DeHoGa Mecklenburg-Vorpommern, Landurlaub Mecklenburg-Vorpommern)

• Platzierung in M-V erzeugter Produkte auch in der Breite in der Gastronomie und somit auch Stärkung der Wertschätzung hier erzeugter Lebensmittel über die Landesgrenze hinaus (Imagesteigerung bei Touristen)

• Durchführung von Potentialanalysen der Akteure am Markt zur Unterstützung bei der Auswahl förderfähiger Initiativen / Unternehmen

• Einbindung digitaler Vermarktungsmöglichkeiten

• Analyse von Vermarktungsstrategien regionaler Produkte auf Bundes- und EU-Ebene (insb. in anderen ländlich-geprägten Regionen)

Allgemein, Landtag, Landwirtschaft